The Real Kabuki

Mai 2, 2008


Foto: Heisei Nakamura-za ©

Nakamura Kanzaburo, Hauptdarsteller und Leiter des Kabuki-Ensembles Heisei Nakamura-za, das im Mai in Berlin gastieren wird (14. - 21.5.), gehört zu einer der legendären Schauspieler-Dynastien, die die Geschichte dieses Theaters geprägt haben. Er hat seinen eigenen Stil entwickelt und die Inszenierung mit zeitgenössischen Elementen angereichert (siehe Foto).
Zwar wirken die Cops im Kabuki auf mich etwas gewöhnungsbedürftig , aber die Aufführung ist mit Sicherheit ein Erlebnis. In Japan hat die Truppe großen Erfolg!

Sicher ist es ratsam schon mal Karten zu bestellen

Mit Simultanübersetzung (Englisch, Deutsch)

Weitere Infos zur Heisei Nakamura-za .
 

Jill Scott & George Benson-

Speziell für Karien…

Karien van Lohuizen

April 27, 2008


Foto: Drs. Karien van Lohuizen (1951 - 2008)
Entwicklungspsychologin, OrganisationsBeraterin, Coach, Trainerin. Begründerin und Leiterin des IAS-Institutes (NL), Begründerin der „Group Relations Nederland“ Haarlem (NL) u.v.a.m.

Karien van Lohuizen ist überraschend gestorben.
Kariens hohe Professionalität, ihre Kompetenz und Integrität sowie ihre menschliche Haltung werden mir unvergesslich bleiben. Die Ausbildung (”Working on the Boundary”) an ihrem, gemeinsam mit Servaas van Beekum geleiteten, IAS International Institut (Haarlem, NL) war für meine Arbeit als Trainerin & Coach von grundlegender Bedeutung.
Danke, Karien!

Lesen ist sexy …

April 23, 2008


Foto: Reading is sexy! ©Link

… gut zu wissen, am heutigen Welttag des Buches!

Seit 1996 wird weltweit am 23. April der UNESCO World Book and Copyright Day mit vielen Veranstaltungen begangen.

2008 ist zudem das Jahr der “International Languages”, um weltweit die Bedeutung der Muttersprachen in den Focus zu rücken.
Die Welt-Hauptstadt des Buches für 2008 ist Amsterdam.

Übrigens: Lesen macht auch glücklich!

Zum Wochenbeginn

April 21, 2008

crouching Tiger hidden dragon

Die mystische Seite Chinas.
Eindrucksvolle Szene aus “Tiger & Dragon” (Regie Ang Lee, 2000) gefunden auf The Year in Pictures.


Foto: Link ©

Berlin ist die toleranteste Stadt in Deutschland - mit Hamburg gleichauf.

Das wußte man doch eigentlich schon ;))

Wie auch immer - die Agentur Roland Berger hat es noch einmal statistisch belegt und in einem Ranking dargestellt, in welchen deutschen Stadt-Regionen zukünftig das größte Entwicklungspotential zu erwarten ist. .
Für das Ranking wurden neben Toleranz, die Werte für Technologie und Talent ermittelt.
Siehe Richard Florida)

Die tolerante Haltung (nicht zu verwechseln mit ignoranter Gleichgültigkeit!) ist nach Florida eine Grundvoraussetzung für die Weiter-Entwicklung einer Region in jeder Hinsicht.
Also für die Zukunft hat Berlin ganz gute Chancen, wenn dann auch die anderen Werte sich verbessern.

Die ersten Plätze in der Gesamtwertung teilen sich nach der Studie München und Stuttgart.

Japantown in Paris

April 14, 2008

Wer nach Paris fährt, kann bei dieser Gelegenheit auch einen kleinen Abstecher nach Tokyo machen. Klingt verlockend? - In der Gegend um die Rue St. Anne (1. Arrond., nahe Palais Royal) reiht sich ein Japan-Restaurant an ’s nächste. Dazu japanische Reisebüros, kleine Shops und natürlich viele Japaner, die von der Modemetropole magisch angezogen werden und die in den Strassen herumschlendern. Also, man fühlt sich fast wie in Japan…

Inmitten dieser Japantown hat sich ein kleines, typisch französisches Café behauptet (Ecke Rue St. Anne Rue Therese) - und bleibt hoffentlich noch lange dort erhalten. In dem Café soll der Designer Kenzo oft Gast gewesen sein, als er vor 30 Jahren nach Paris kam und in der Rue St. Anne wohnte. Damals begann auch der Japanboom in dieser Gegend.

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Kaum verreist man mal, schon überstürzen sich  die Ereignisse: das Drama um Tibet!Man will es ja kaum glauben, dass ein Land wie China, das in den letzten Jahren eine so gigantische Entwicklung durchgemacht hat, eine Führung scheinbar von gestern hat. Das Vokabular bezüglich Tibet spricht leider dafür! Eine Lösung für die Zukunft zu suchen (mit dem DalaiLama als Integrationsfigur), damit auch Tibeter die eigene Kultur in ihrer Heimat leben können, existiert in diesen Konzepten wohl gar nicht. - Das passt doch nicht zu diesem modernen, international ausgerichteten Land! 

Von meiner Freundin Reny ein Newsletter aus Dharamsala

Heute morgen hatten wir eine starke Demo: die Inder aus McLeod Ganj haben zum erstenmal mitgemacht, alle Geschaefte waren bis 12 geschlossen, und die Inder haben Seite an Seite mit den Tibetern die Slogansgerufen: Dalai Lama - sindabad (lang lebe…), release - Panchen Lama, what we want - we want freedom, U N O- we want justice usw.

Das ist fuer diesen Ort eineSensation! Denn die beiden Bevoelkerungsgruppen leben keineswegs ohne Spannungen miteinander. 

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Die Hungerstreikenden machen auch weiter, im Tempel sind weiter Pujas und Gebete rund um die Uhr.

Gestern abend war ein Lichtermarsch, heute abend ist wieder einer. Die Internetcafes sind immer voll, es gibt nur ein Thema. Inzwischen hat fast jeder hier eine tibetische Flage, gross oder klein, auch die Auslaender gehn fast alle”mit Flagge”. Hier ist es leicht, zu demonstrieren und seine Meinung zu zeigen…

Aus Tibet kommen wenigNews. Alles was reinkommt und abgehoert wird, wird sofort veroeffentlicht und an die Strassen oder diegeschlossenen Rollaeden gehaengt, aber da ist fastnichts Neues. Die tibetischen Geschaefte sind noch immer alle geschlossen, auch die meisten Restaurants. Wie lange die das noch durchhalten?

Gestern hatten wir hohen US-Besuch: dieKongresssprecherin Nancy Pelosi, eine demokratischeSpitzenpolitikerin, war hier mit einigen Abgeordneten, in 14 Autos kamen kamen sie durch die mit tibetischen, amerikanischen und indischen Flaggen geschmueckteStadt, bejubelt von den Tibetern.  Nach Gespraechen mitHis Holyness und Besuch in der tibetischen Schule sind sie gleich am Nachmittag wieder abgerauscht, im eigenen Flugzeug. Man sah ein bisschen Hoffnung aufmanchen tibetischen Gesichtern. Aber die meistenschauen ernst.

Die jungen Tibeter, die die Parolen rufen, haben fast keine Stimme mehr, ich hab Geld fuer Bonbons gegeben.

Die Bilder aus Tibet erinnern mich sehr an dieZerschlagung des Prager Fruehlings 1968. Und heute istTschechien ein freies Land, und die Slowakei auch!

So, das waers mal wieder. Ein schoenes Intervie mitdem Dalai Lama hab ich in Newsweek gelesen.Viele Gruesse aus unserer revolutionaeren “Idylle”(verglichen mit inside Tibet…)

Reny

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Foto: WeltGewänder ©www.welthungerhilfe.de

WeltGewänder - zu Gast in der Karibik

Die Internationale Tourismus Börse Berlin bietet für Menschen mit global spirit wieder viel Informationen und Attraktionen! Ein besonderes Highlight ist die Präsentation der Weltgewänder zum Thema: Karibik. Veranstalter ist die Welthungerhilfe, die jährlich StudentInnen bekannter Modeschulen zu einem Nachwuchswettbewerb einlädt. Die Präsentation (Kollektion: WeltGewänder 2007) zeigt, wie die TeilnehmerInnen Impulse anderer Kulturen (Stoffe, Materialien, Muster, Farben) kreativ in ihren Entwürfen verarbeitet haben.

Datum: 8. März 2008 - 11.00 & 14.30 & 16.00 Uhr
Ort: ITB- Halle 4.1 (Bühne)

Absolut gelungene Wettbewerbsergebnisse zeigt die Website “Ethnotopia” von StudentInnen der FHTW Berlin (Wettbewerb 2007) - Reinschauen lohnt sich!

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High Tech - Soft Touch

Februar 25, 2008


Foto: Kamera - handgenäht! ©Link

Bekanntlich ist Handarbeiten wieder angesagt! Dabei entstehen sehr witzige Sachen. Diese Kamera, aus Socken genäht, ist ein Kunstwerk von Neta aus Israel.
Bewußtes “low tech” mit witzig-ironischem Seitenblick auf die TechnikMania.

via craftzine