Volker Tietgens (Geschäftsführer MICHALSKY), Studierende der HTW Berlin – 9.6.2010 Foto: © Einholz

China Interkulturell: Erfahrungsberichte aus erster Hand

Das bekannte Berliner Fashionlabel MICHALSKY expandiert in das Reich der Mitte, wo
Designer Michael Michalsky Sportswear  für trendbewußte Chinesen entwirft.

Was bedeutet das in interkultureller Hinsicht?  Auf welche Besonderheiten in China sollte man vorbereitet sein?

Diese und andere fachspezifischere Fragen interessierten die TeilnehmerInnen des AWE-Seminars „Interkulturelle Kommunikation China, Japan“ (Leitung: Evelyn Einholz), insbesondere die StudentInnen der Studiengänge Bekleidungstechnik und Modedesign.

Volker Tietgens, Geschäftsführer von MICHALSKY, nahm sich die Zeit und erläuterte  den Studierenden die vielfältigen Aktivitäten des Unternehmens (MICHALSKY Lab). Speziell informierte er über Projekte in China, wo MICHALSKY für die Dongxiang Gruppe das Design entwickelt, aber nicht selbst produziert. Besonders eindrücklich für die SeminarteilnehmerInnen waren seine Erfahrungsberichte über interkulturelle Erlebnisse aus dem chinesischen Geschäftsalltag. Fazit: China, eine Kultur mit anderen Regeln und Gesetzen, auf die man sich einlassen muss. Gute Vorbereitung ist absolut unerlässlich,  kann aber das beharrliche Lernen vor Ort nicht ersetzen!

Volker Tietgens Appell an die HTW-StudentInnen: „Lernt Chinesisch und nutzt Eure Chancen in China!“

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„Manga“ gelten in Japan als Kultur-Botschafter und Zeichner auch ausserhalb des Landes sollen gefördert werden. Vom japanischen Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten wurde daher zum ersten Mal der Internationale Manga Award vergeben. Den ersten Preis erhält der Zeichner Lee Chi Ching aus Hongkong für sein Werk „Sun Tzu“ (auch im Westen, vor allem in Businesskreisen populärer Militärstratege).
Weitere Preise gehen an Zeichner aus Hongkong, Malaysia, Australien.

Die offizielle Preisverleihung findet am 2. Juli in Tokyo statt.

Nachtrag:
Zur Manga Award Ceremony liest man hier.

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Foto: Shanghai, Skyline mit Milch

Die Ernährungsgewohnheiten in China verändern sich: Immer mehr Chinesen trinken Milch. Das bleibt nicht ohne Folgen für unsere Milchpreise. Schlimmer könnte es die Entwicklungsländer treffen. Liest man hier

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Die Taxischwestern von Xian“ R: Fang Yu, China/Deutschland 2006, 72min
Wer die Dokumentation noch nicht gesehen hat (dazu gehöre ich auch!), kann dies jetzt nachholen (klappt bei mir leider nicht.. )

Sonntag, den 20. Mai, um 20 Uhr im Kino Babylon Mitte

„Regisseur Fang Yu porträtiert drei Taxifahrerinnen, erkundet ihre Lebensgeschichten und fragt nach den Gründen, warum sie diesen Beruf ausüben. Die Dokumentation ist eine Hommage an die Kunst des Überlebens in harten Zeiten: „Wir glauben nicht an Gott und Teufel, wir glauben nur an uns.“ (Dokfilmfestival Leipzig)

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Ist meine Website in China erreichbar? Oder wird sie von der chinesischen „Firewall“ abgeschmettert? Das sollte man wissen, wenn man seine Zielgruppe direkt im Land ansprechen will. Die aktuelle Erreichbarkeit läßt sich in einem Test schnell prüfen – dessen Zuverlässigkeit allerdings nicht eindeutig zu sein scheint.
Siehe Link

via Yigg



聚宝盆!!Happy New Year!!, originally uploaded by lecause.

Happy New Year! Am 18. Februar beginnt in China nach traditionellem Mondkalender das Neujahrsfest (Frühlingsfest). Es ist das wichtigste Fest des Jahres, das in den chinesischen Communities auf der ganzen Welt mit Feuerwerk, gutem Essen und vielen Geschenken mehrere Tage lang gefeiert wird. Als wären Weihnachten, Sylvester, Geburtstag zusammengelegt … Das Jahr 2007 steht unter der Glück und Erfolg verheißenden Regenschaft des „goldenen Schweins“. Eine Konstellation, die sich nur alle 600 Jahre wiederholen soll und zu der, nach traditioneller Auslegung, dieses Jahr noch das Element „Feuer“ hinzukommt. Da letzteres für Energie, Aktivität, Risikobereitschaft steht, wird in China ein Babyboom erwartet.

Mehr Infos zum chinesischen Neujahrsfest hier