Foto: Dagashi Bar / Tokyo

Trend zum atmosphärischen Erlebnis-Shopping in Japan! Zum Beispiel: Süßigkeiten naschen, wie damals in der Kinderzeit… Mit dem Unterschied, dass man sich heute als Erwachsener – zumindest finanziell – alles erlauben kann, was man möchte … ! Die „Ebisu Dagashi Bar“ in Tokyo ist ein Treffpunkt der Nostalgiefreunde, die es geniessen mit Billig-Süßigkeiten zum Flatrate-Preis in Kindheitheitserinnerungen zu schwelgen. Schwarz-Weiß Fernseher und vergilbte Plakate an den Wänden der Dagashi-Bar schaffen die gemütliche Atmosphäre der Eck-Kioske der 60er Jahre.

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Kimono-Revival-online

Mai 22, 2007

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Titelblatt-Foto: Das Magazin „Kimono-Hime“ („Kimono-Prinzessin“) zeigt aktuelle Kimono-Trends.

Vom westlichen Modehype etwas ermüdet wenden junge JapanerInnen sich mehr der eigenen Tradition zu und tragen wieder häufiger Kimono. Auch weil sie diese bequem in Internet kaufen können. Viele kleine Kimono-Händler bieten inzwischen Online-Shopping an. Dort gibt es zahlreiche Tipps, wie man einen passenden Kimono auswählt, richtig anzieht (z.B. den Obi-Gürtel bindet) und trägt. – Kimono-Knigge-Hinweise richten sich an junge Männer: Die Kimono-tragende Freundin nicht zu heftig zu berühren, da ihr kompliziert verschnürtes Kleidungsstück verrutschten könnte! – Oder: Die Freundin hin und wieder zum Hinsetzen einzuladen, da das Tragen der traditionellen Schuhe (geta) bekanntlich sehr schmerzhaft sein kann. –
Auch das Magazin „Kimono-Hime“ (siehe Foto) trägt mit seinem neuartigen Crossover-Stil zur Kimono-Renaissance bei. – Mich begeistern die „polka-dots“.
Bestellung „Kinomo-Hime“ bei YesAsia.com möglich.

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In Japan sind sogenannte „Probiersalons“ zur Zeit sehr beliebt. Im „Personal Beauty Salon Club C. “ in Tokyo beispielsweise können die KundInnen ohne jeden Kaufzwang Make-up, Lippenstift, Lidschatten etc. von verschiedenen Firmen probieren. Bedingung: Sie müssen sich als Mitglied anmelden. Der Club wird von Kosmetikfirmen gesponsert, die sich wichtige Informationen zum Verkaufsverhalten der KundInnen (Einführung neuer Produktlinien etc.) versprechen.
„Probiersalons“ entsprechen den Wünschen einer angeblich neuen Käuferschicht, der „trysumer“, die vor allem gern und ausgiebig probieren wollen, bevor sie sich zum Kauf entschliessen. So entwickelt sich vermutlich eine neue Einkaufskultur.
„Probiersalons“: Gibt es ein ähnliches Konzept nicht bereits seit längerem von Sihiseido in Deutschland…?

via Springwise

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©Foto: Ursel Arndt, Ruth Fiedler

Ein Zehntausendblütenteppich des 21. Jahrhunderts

Handarbeiten ist wieder angesagt (siehe Etsy )! Ganz in diesem Trend steht die aktuelle Sonderausstellung im Museum Europäischer Kulturen/ Dahlem, in Zusammenarbeit mit dem Fachverband Textilunterricht e.V. in Berlin/Brandenburg. Die Textilkünstlerin Ursel Arndt will mit ihrer Idee, einen neuen Zehntausendblütenteppich zu gestalten, an historische Vorbilder des Mittelalters anknüpfen und kreative Techniken wiederbeleben. – Mir gefällt die Idee, und ich finde die Blütenteppiche wun-der-schön!

Ausstellungseröffnung:
Sonnabend, 28. April. 2007 im Museum Europäischer Kulturen, 14.00 – 17.00 Uhr

Tipp: Nicht verpassen! Eröffnung der Sonderschau mit kostenlosen Workshops und Spielen für die ganze Familie. Bitte informieren: In den kommenden Wochen gibt es zahlreiche Kreativ-Veranstaltungen zum Thema.

Ort: Museum Europäischer Kulturen, Berlin-Dahlem, Arnimallee 25
Eintritt: für Teilnehmer bis einschließlich 16 Jahre frei, Erwachsene 6,00 Euro (ermäßigt 3,00 Euro)

Aus Japan, dem Land der kunstvollen Gestaltung, kommen doch immer wieder ausgefallene Ideen!

Bei Sushi-Art sind der persönlichen Kreativität keine Grenzen gesetzt. Ob Fuji-san, Yin-Yang-Symbol, Blumen oder ganz eigenen Kreationen. Je nach Phantasie und Geschick können auch größere „kulinarische Bilder“ kreiert werden…

Vor allen Dingen sollen Sushi natürlich lecker sein – nur: Das Auge isst ja bekanntlich mit!

via shizuokasushi